My first time: selfmade Ravioli mit Bärlauch-Ricotta-Fülle auf Kürbis-Gemüse

Ich wollt es immer schon mal ausprobieren, aber irgendwie haben mich die zahlreichen Geschichten über misslungene selbst gemachte Pasta immer abgeschreckt. Am vergangenen Wochenende war’s endlich soweit, ich war mutig, ich war bereit, ich war entschlossen: also habe ich ganz unspektakulär zum ersten Mal selbst Pasta gemacht, und zwar ganz klassisch: Ravioli.

Für den Nudelteig:

  • 300 g glattes Weizenmehl
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 1 Esslöffel Olivenöl

Alle Zutaten miteinander vermengen, das Olivenöl zuletzt, und mit den Händen zu einem glatten, glänzenden Teig kneten. Den Teig ausrollen und immer wieder in die Länge ziehen, nicht vergessen: immer wieder auf die andere Seite drehen, sonst klebt der Teig auf der Platte an. Der Teig sollte fast durchsichtig sein, dann ist er dünn genug und  – kann zum Trocknen über eine Stuhllehne oder die Tischkante gehängt werden.

Währenddessen die Fülle vorbereiten:

  • 250 g Ricotta
  • 1 Bund Bärlauch
  • Gewürze

Den Bärlauch waschen, trocken schleudern und klein schneiden. Mit dem Ricotta vermengen, salzen, pfeffern, je nach Bedarf würzen.

Aus dem Teig Kreise mit ca. 6 cm Durchmesser ausstechen – ich habe ein Sektglas dafür verwendet🙂 Mit einem Teelöffel kleine Ricotta-Häufchen in die Mitte der Kreise setzen, die Teigränder mit kaltem Wasser bepinseln, eine Hälfte über die andere schlagen und die Ränder zusammendrücken.

Nun Wasser zum Kochen bringen, eine Prise Salz hinein, und portionsweise die Ravioli ins kochende Wasser geben. Etwa 4-5 Minuten kochen. Mit einer Schöpfkelle aus dem Wasser nehmen, kurz in einer Pfanne noch einmal in Öl oder etwas Butter schwenken und auf dem Kürbisgemüse anrichten. Voilá!

Nachtrag: Jetzt hätte ich glatt das Kürbis-Gemüse vergessen, das hat dieses Mal der Souchef erledigt, deshalb. Also: Muskatkürbis kleinschneiden, in Olivenöl anbraten, salzen und pfeffern und je nach Belieben würzen. Erlaubt ist, was schmeckt.