Nachgebacken: Orientalischer Orangen-Lavendelzauber

Wann immer meine Nase Lavendel erschnuppert, krieg ich nicht genug davon. Seit meine Geschmacksnerven zum ersten Mal mit Lavendel in Berührung gekommen sind, wollen sie auch immer mehr davon. Deshalb war klar – als ich beim Schmökern des grandiosen Foodblogs Rock the kitchen auf das Rezept vom orientalischen Orangen-Lavendelkuchen gestoßen bin: Das muss sein. Und zwar jetzt.

Wie immer habe ich ein paar Kleinigkeiten verändert, im Gegenteil zu den Piadine dieses Mal mit Erfolg🙂 Dieser Kuchen ist der pure Zauber für den Gaumen, so saftig und fruchtig – einfach perfekt für den heutigen Frühlingsstart.

Außerdem hat er mir mal wieder eines gezeigt: Kochen ist Entschleunigung. Wenn ihr ihn nachbacken wollt, nehmt euch Zeit, auf österreichisch heißt das: „hudelts net!“.

Für den Orangen-Lavendelkuchen:

  • 250 g Butter, plus etwas mehr zum Einfetten
  • 200 g Feinzucker
  • 4 Eier
  • 50 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • Saft v. 2 unbehandelten Orangen
  • 180 g Grieß
  • 70 g Haferflocken
  • 200 g geriebene Mandeln
  • 1 Becher griechischer Joghurt
  • Datteln nach Bedarf

Für den Sirup:

  • Saft v. 4 unbehandelten Orangen
  • 8 TL getrocknete Lavendelblüten
  • 500 ml Wasser
  • 2 Zimtstangen
  • 300 g Zucker

Für den Teig werden Butter und Zucker miteinander vermengt und schaumig gerührt, dann die Eier einzeln dazu gerührt. Das Mehl und das Backpulver dazusieben, den Grieß, die Haferflocken und die Mandeln unterheben. Die Datteln klein schneiden und mit dem griechischen Joghurt und dem Orangensaft dazugeben. Den Ofen auf 170 Grad vorheizen und etwa eine Stunde lang backen.

Währenddessen alle Zutaten für den Sirup auf kleiner Flamme aufkochen und etwa 20 Minuten köcheln lassen. Dann den fertig gebackenen Kuchen mit Holzspießchen einstechen und mit dem Sirup tränken. Noch einmal für kurze Zeit in den bereits ausgeschaltenen, aber heißen Ofen stellen. Bevor der Kuchen aufgeschnitten wird, sollte er abgekühlt sein. Voilá!

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